Europäischer Tag der Parodontologie – diesjähriges Motto: „Parodontitis und Diabetes – eng verzahnt“

Die Praxis WDR-Arkaden Köln hat neben der Implantologie und der ästhetischen Zahnheilkunde auch die „Parodontologie“ als Tätigkeitsschwerpunkt des gesamten Behandlungsteams.

Zu recht, da ein gesundes Zahnfleisch sehr wichtig ist nicht nur für den Erhalt der eigenen Zähne und auch der eventuell schon vorhandenen Implantate, sondern auch für die allgemeine Gesundheit, das Herz-Kreislaufsystem und ebenso für den Zustand und die mögliche Entwicklung einer Zuckerkrankheit (Diabetes).

Der Praxisleiter Dr. M.Sc. Mathias Sommer ist seit Jahren Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO). Daher möchte er mit seinem gesamten Team auf den Europäischen Tag der Parodontologie aufmerksam machen, der am 12. Mai 2020 stattfindet, und seine Patienten auf die Wechselwirkungen zwischen Zahnfleischerkrankungen und Zuckerkrankheit informieren.

Seit 2017 ruft die DG PARO gemeinsam mit der European Federation of Periodontology (EFP) zum Europäischen Tag der Parodontologie auf. Dieser dient europaweit als Anlass zu Aufklärungskampagnen rund um die Volkskrankheit Parodontitis, welche zu den häufigsten chronischen Entzündungskrankheiten weltweit zählt. Im Jahr 2020 steht er unter dem Motto „Parodontitis und Diabetes – eng verzahnt“.

Sehen Sie sich hier ein Informations-Video über die Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen Zahnfleischentzündungen und der Zuckerkrankheit Diabetes an:

https://vimeo.com/312545208

Alles zum Zusammenhang von Parodontitis & Diabetes

Ein schlecht eingestellter Diabetes verschlimmert eine Parodontitis und wirkt sich langfristig ungünstig auf den Erhalt von Zähnen und Implantaten aus. Eine unbehandelte Parodontitis kann die Blutzuckerkontrolle erschweren und einen Diabetes verstärken.

Der Ratgeber der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) und des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) erklärt beide Krankheitsbilder, erläutert wichtige Fachbegriffe und mögliche Anzeichen für einen Diabetes und eine Parodontitis. Vor allem aber finden Sie Ratschläge, was Sie selbst tun können.

Mund- und Allgemeingesundheit gehören zusammen! Mundgesundheit und Allgemeingesundheit stehen in enger Wechselwirkung. So können entzündliche Erkrankungen in der Mundhöhle den Gesamtorganismus beeinträchtigen. Bakterien oder Entzündungen können aus der Mundhöhle über die Blutbahn in weit entfernte Regionen des Körpers gelangen und dort möglicherweise Erkrankungen begünstigen. Aber auch viele Allgemeinerkrankungen haben deutliche Auswirkungen auf die Mundhöhle und können das Risiko für die Entstehung von Karies und Parodontitis erhöhen.

Ein gesunder Lebensstil in Verbindung mit gründlicher Mundhygiene und regelmäßigen Kontroll- bzw. Prophylaxebesuchen beim Zahnarzt kann die Risiken für Parodontitis, Karies, Zahn- und Implantatverlust deutlich verringern und damit zum Erhalt der allgemeinen Gesundheit beitragen.

Diabetes mellitus und Parodontitis betreffen immer mehr Menschen. Bei Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) und Parodontitis handelt es sich um weit verbreitete chronische Erkrankungen. In Deutschland gibt es circa 20 Millionen Patienten mit behandlungsbedürftigen Erkrankungen des Zahnhalteapparates, davon etwa 10 Millionen schwere Fälle. Aber nur ein kleiner Teil davon wird umfassend behandelt.

Ähnlich verhält es sich beim Diabetes: 8 Prozent der Menschen in Deutschland sind davon betroffen. Schätzungen gehen davon aus, dass auch beim Diabetes nur 80 Prozent erkannt und behandelt werden, denn beide Erkrankungen bleiben lange Zeit unbemerkt, da sie zunächst nahezu schmerz- und symptomlos verlaufen und oft erst in einem weit fortgeschrittenen Stadium erkannt werden.

Hinzu kommt, dass sich beide Volkskrankheiten gegenseitig verstärken. Mit vergleichsweise einfachen Maßnahmen kann eine Parodontalerkrankung erfolgreich behandelt werden. Je früher die beiden Krankheiten diagnostiziert und therapiert werden, umso größer die Chancen, Zahnverlust und die Folgeschäden des Diabetes zu mindern.

Die Praxis WDR-Arkaden Köln ist auf die Behandlung von Zahnfleischentzündungen spezialisiert und bietet ihren Patientinnen und Patienten das gesamte Spektrum der Therapiemöglichkeiten der Parodontitis an: Beginnend mit regelmäßigen Zahnreinigungsterminen (sog. PZR: professionelle Zahnreinigung), weiterhin der klassischen Parodontalbehandlung (geschlossene und offene Behandlung), aber auch die modernen schonenden regenerativen Methoden mit Schmelzmatrixproteinen (Emdogain) und zusätzliche Laserbehandlung sind Teil des modernen Therapiespektrums der Praxis WDR-Arkaden Köln. Ziel ist hierbei die eigenen Zähne möglich langfristig und gesund zu erhalten.

Der Praxisleiter Dr. M.Sc. Mathias Sommer ist seit Jahrzehnten auf diesem wichtigen Spezialgebiet tätig und ist zudem Gutachter für Parodontalerkrankungen.

Downloads

[Gesamt: 2   Durchschnitt:  5/5]